Rauchmelderpflicht NRW

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Rauchmelderpflicht NRW Kurzfassung

seit 01 April 2013

für alle Wohnungen – Übergangsfrist für Bestandsbauten bis 01.01.2017

mindestens je 1 Rauchmelder für Kinderzimmer, Schlafzimmer und Flure,

die als Fluchtweg dienen Regelung in der Landesbauordnung NRW

 

Die Rauchmelderpflicht in NRW im Detail

Die Landesregierung führte die Rauchmelderpflicht in NRW zum 01.April 2013 ein.

Ab diesem Tag müssen alle Neubauten mit Rauchmeldern ausgestattet werden.

Bestandsbauten müssen in der Übergangsfrist bis zum 01.01.2017 ausgestattet

werden.

 

Wie viele Rauchmelder sind für eine Wohnung nötig?

Die Rauchmelderpflicht NRW schreibt für jedes Schlafzimmer, jedes Kinderzimmer und

jeden Flur, der als Rettungsweg zum verlassen von Wohnräumen dient, einen Rauchmelder

vor (bei einem Schlafzimmer und zwei Kinderzimmern, die von einem Flur abgehen,

benötigen Sie also 4 Rauchmelder)

 

Wer ist verantwortlich für den Einbau der Rauchmelder?

Der Eigentümer der Wohnung ist für die Anschaffung und Montage der Rauchmelder verantwortlich.

Die Kosten für die Wartung und den Austausch der Batterien trägt der Mieter.

Im Falle eines Defektes des Melders trägt der Eigentümer die Kosten für die Neuanschaffung.

 

Gesetzliche Regelung der Rauchmelderpflicht NRW

Die Bauordnung für NRW (BauO NRW) regelt die Rauchmelderpflicht NRW.

Der neue maßgebliche § 49 Abs. 7 BauO NRW lautet wie folgt:

„In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, über die Rettungswege

von Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben.

Dieser muss so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig

erkannt und gemeldet wird. Wohnungen, die bis zum 31. März 2013 errichtet oder

genehmigt sind, haben die Eigentümer spätestens bis zum 31. Dezember 2016 entsprechend

den Anforderungen nach den Sätzen 1 und 2 auszustatten. Die Betriebsbereitschaft

der Rauchwarnmelder hat der unmittelbare Besitzer sicherzustellen, es sei denn, der

Eigentümer hat diese Verpflichtung bis zum 31. März 2013 selbst übernommen.“

Es ist daher zunächst zwischen Neubau- und Bestandswohnungen zu unterscheiden.

Während Neubauwohnungen seit dem 1. April 2013 mit Rauchwarnmeldern auszustatten

sind, gilt für den Wohnungsbestand eine Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2016. Des

Weiteren ist zwischen Bestandsbauten, die noch nicht über Rauchwarnmelder verfügen

und Bestandsbauten, die bereits mit Rauchwarnmeldern ausgerüstet sind und deren Eigentümer

die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft der Rauchwarnmelder bis spätestens

zum 31. März 2013 übernommen haben, zu unterscheiden.

 

 

(Quelle: http://rauchmelderpflicht.net/rauchmelderpflicht-nrw/)

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